Nach nur zwölf Monaten Bauzeit und einer Investition von mehr als 30 Millionen Franken eröffnet Lindt & Sprüngli den Aus- und Neubau des Produktionsstandortes in Olten – dem Lindt Cocoa Center – mit einem feierlichen Anlass. Die Investition ist ein Bekenntnis zum Standort Schweiz und dank der erhöhten Kapazitäten in der Kakaomasseherstellung der Grundstein für künftiges Wachstum der gesamten Firmengruppe.

Lindt & Sprüngli

An einem feierlichen Akt im Beisein von Vertretern der Stadt Olten, Projektpartnern und zahlreichen Gästen wurde der Aus- und Neubau des Produktionsstandorts für Kakaomasse von den Verantwortlichen von Lindt & Sprüngli eröffnet. In seiner Rede bedankte sich Dieter Weisskopf, CEO der Lindt & Sprüngli Gruppe, für den guten und reibungslosen Bauverlauf und betonte die Bedeutung des Ausbaus für das künftige Wachstum des gesamten Unternehmens.

Am Standort in Olten werden die Kakaobohnen zu Kakaomasse verarbeitet und anschliessend an die Produktionsgesellschaften in der Schweiz, Italien, Deutschland und Frankreich geliefert. Der Aus- und Neubau beinhaltet neben einer weiteren Anlage zum Rösten von Kakaobohnen auch eine neue Verladehalle. Besonders wichtig im Gesamtprojekt ist die Installation einer hochmodernen Forschungsanlage, in der nun Tests an Bohnen, Rezepturen und Verfahren durchgeführt werden.

Bekenntnis zum Standort Schweiz

„Mit dem Ausbau setzt Lindt & Sprüngli ein klares Zeichen zur langfristigen Stärkung des Standorts Schweiz. Das Lindt Cocoa Center in Olten ist das grösste Kakaomassewerk der gesamten Unternehmensgruppe und sichert dank der neuen Kapazitäten die nachhaltige Versorgung aller europäischen Produktionsstätten mit Kakaomasse“, so CEO Dieter Weisskopf. Die Kakaobohnen werden umweltschonend aus ihren Anbaugebieten, vorwiegend Westafrika und Südamerika, via Schiff in die Niederlande transportiert und anschliessend per Bahn in Olten angeliefert, wo sie weiter zu Kakaomasse weiterverarbeitet werden. Denn Lindt & Sprüngli ist eines der wenigen Unternehmen, das Schokoladen von der Auswahl der Kakaobohnen bis hin zum fertigen Produkt selbst herstellt – mit anderen Worten von «bean to bar». Von der Kakaobohne zur Kakaomasse.

Bisher wurden in Olten jährlich rund 400 Bahnwagons Kakaobohnen angeliefert und bis zur Weiterverarbeitung in speziellen Silos eingelagert. In einem ersten Schritt werden die Bohnen noch in der Schale gereinigt und danach aufgebrochen. Der darin enthaltene Kakaokernbruch –sogenannte Nibs - wird dann in einem eigens entwickelten Verfahren, bei dem Temperatur und Röstdauer perfekt aufeinander abgestimmt sind, geröstet. Danach werden die Nibs in Mühlen zu Kakaomasse zerkleinert, wobei durch Druck und Reibung die dickflüssige Kakaomasse entsteht.

Mit dem charakteristischen Geruch und Geschmack ist sie das Ausgangsprodukt für die weitere Verarbeitung zu Schokolade in einem der Produktionsstandorte von Lindt & Sprüngli.

 

Bild: In einem feierlichen Akt eröffnete Dr. Dieter Weisskopf, CEO Lindt & Sprüngli Gruppe, den Aus- und Neubau des Werks für Kakaomasse. (v.l.n.r.: Martin Salzmann, Matthias Leypold, Marco Peter, Dr. Dieter Weisskopf, Guido Steiner, Dario Cavegn). (Foto zVg. PPR/Lindt & Sprüngi)

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