Das Kunsthaus Grenchen nimmt den 70. Geburtstag von Jean Mauboulès (*1943 in Poey de Lescar/F, lebt und arbeitet seit 1973 im Kanton Solothurn) zum Anlass, in einer umfassenden Einzelausstellung Werkgruppen des Künstlers aus den vergangenen 40 Jahren im Dialog mit jüngst entstandenen Arbeiten zu präsentieren.

(mgt)

Bis zum 29. September zeigt das Kunsthaus Grenchen Werke von Jean Mauboulès (Bild: zvg)

Bereits in frühen Jahren entwickelt Jean Mauboulès eine unverkennbare, abstrakte Bildsprache, die er bis heute konstant weiterverfolgt. Dabei gilt die Zeichnung als konstituierendes Medium, das hin zu plastischen Arbeiten, vorwiegend in Glas und Metall, gleich einer Zeichnung im Raum führt. Die intensive Beschäftigung mit grundlegenden

Fragestellungen von Proportion und Anordnung, von Transparenz und Durchdringung, von Licht und Schatten, von Bewegung und Stillstand, von Begrenzung und (Er-)Öffnung kennzeichnen sein Werk.

Die reduzierte Formensprache zeigt Berührungspunkte mit minimalistischer und konstruktiver Kunst. Sie weist jedoch in ihrer individuell und abstrakt sinnstiftenden Intention und nachfolgenden Wirkung darüber hinaus. Jean Mauboulès’ Collagen, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Objekte erinnern in ihrer strengen Setzung und nachhaltigen Konsequenz an wissenschaftliche Axiome, in ihrer bewegten inneren Freiheit sind sie gleich einem visuellen Gedicht – berührend, tiefsinnig und wahrhaftig.

Jean Mauboulès – compilation
9. Juni bis 29. September 2013

Vernissage: Samstag, 8. Juni 2013 │ 16.30 Uhr
Begrüssung und Einführung: Eva Inversini, Künstlerische Leiterin Kunsthaus Grenchen.
Anschliessend Apéro.

02.06.2013 | 945 Aufrufe

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