Am Wochenende vom 30. und 31. August verwandelt sich das Pfannenstiel-Gelände in Härkingen zum Festivalplatz. Von verschiedenen Jublavereinen des Kantons organisiert, findet dort das Kulti19 statt; ein Musikfest, welches nicht nur Livebands, eindrückliche Lagerbauten und Kulinarisches zu bieten hat.

Jungwacht Blauring

Alle zwei Jahre findet es statt, unterstützt durch die Jubla Schweiz: das zweitägige Kulti-Festival. In diesem Jahr konnte der Kanton Solothurn das Fest für sich gewinnen und in Härkingen auf dem Pfannenstiel-Areal einen passenden Austragungsort finden.

Das Haupt-OK besteht aus 13 Mitgliedern, welche unter anderem aus der Jubla Neuendorf, Hägendorf-Rickenbach, Winznau oder Stüsslingen-Rohr, aber auch aus anderen Kantonen stammen. Dominique Misteli (24) aus Neuendorf teilt sich das Präsidium mit Dominique Weber (27) und freut sich auf den bevorstehenden Grossanlass: «Warum ich die Organisation des Kulti19 übernommen habe? Weil das Kulti einer der tollsten und grössten Jublaanlässe schweizweit ist. Und ja, man muss dazu leicht verrückt sein.»

Heldenhaft aus Leidenschaft

Wie jedes Kulti-Festival steht auch das diesjährige unter einem bestimmten Motto. Heuer lautet es «Heldenhaft aus Leidenschaft». Misteli ergänzt: «Ich freue mich, all die glücklichen, tanzenden, lachenden und singenden Besuchenden zu sehen. Wir als Organisationskomitee möchten allen Leitenden und Ehemaligen für ihr ehrenamtliches Engagement etwas zurückgeben und ihnen für den unermüdlichen Einsatz mit den Kindern und Jugendlichen Danke sagen.»

Headliner, Henna und Helden

17 Liveauftritte (15 Bands, 2 DJs) werden am 30. und 31. August über die Bühne gehen. So dürfen sich die Festivalbesuchenden unter anderem auf Crimer, Les Tourists, Davey 6000, Hot Like Sushi, Basement Roots und Ta Mére freuen. Als Headliner am Samstag wird hoffentlich Troubas Kater («Latvia») überzeugen. Doch nicht nur bekannten Acts, auch regionalen Musikerinnen und Musikern bietet das Kulti19 eine Plattform. Fabian Soland (23) aus Stüsslingen ist ebenfalls im Haupt-OK und für das Ressort PR & Kommunikation zuständig. «Das Kulti19 ist etwas ganz Besonderes, da es nicht nur Musikfreunde anspricht, sondern auch neben der Bühne einiges zu bieten hat.» Damit meint der Jublaleiter die vielen Workshops, Ateliers und Turniere, an welchen die Gäste freiwillig teilhaben können.

So finden beispielsweise ein Kubb-Turnier, ein Yoga-Kurs, eine Jam- Session, die Schweinerei-WM, Henna-Malen oder diverse Jubla-Tänze statt. Auch ein Hosensack-Basar, ein Kinderhelden-Parcour, diverse Herausforderungen und ein Jubla-Fanshop werden auf dem Gelände zu finden sein. Mit diversen Motto- und Themenbars sowie Essensangeboten kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz.

Imponieren dürften auch die Lagerbauten, welche auf dem Gelände aufgebaut werden. Übernachtet wird im Übrigen – wie es sich für ein Festival gehört – auf dem Campingplatz.

Internationaler Besuch

FIMCAP ist eine Organisation, welche internationale Jugendverbände vernetzt. Das Kulti19 bietet Gelegenheit dazu und die Organisatoren freuen sich, ihre Freunde aus Dänemark oder den Philippinen begrüssen zu dürfen. Durch den Internationalen Besuch wird das Zusammentreffen verschiedener Kulturen noch mehr gefördert.

Offen für alle

Das Kulti19 ist ein Zusammentreffen von Jublascharen aus der ganzen Schweiz. «Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir etwa 1700 Tickets verkauft», so Fabian Soland. Es sollen aber nicht nur Jublanerinnen und Jublaner in den Genuss des Kulti19 kommen: «Wer Lust hat, das Festival und somit auch unser Jublagefühl mitzuerleben, darf gerne vorbeikommen.» Tickets sind sowohl an der Abendkasse, als auch direkt unter www.ticketfrog.ch erhältlich. Fabian Soland freut sich vor allem auf das Gefühl des Zusammenseins: «Die Jubla ist eine grosse Gemeinschaft. An diesen Tagen können wir das gemeinsam feiern und vielleicht auch andere mit dem Jublafieber anstecken.»

 

Foto vom Gelände: Am Kulti wird Pioniertechnik gezeigt – viele der Zelte und Bauten werden selbst gestellt. (Bild zVg.)

 

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode