Die Kiesgrube Aebisholz in Oensingen/Kestenholz und der Kiesabbau Hard-Usserban in Fulenbach/Härkingen sollen erweitert werden. Dazu muss der kantonale Richtplan angepasst werden. Die Pläne liegen jetzt öffentlich auf.

Staatskanzlei SO

Die Kiesreserven der bestehenden Grube Aebisholz in Oensingen reichen noch etwa bis 2022. Die Kiesgrube soll nun erweitert werden. Dazu wird ein Gebiet westlich des bestehenden Abbaugebiets im kantonalen Richtplan festgesetzt (Aebisholz West Teil Süd, Oensingen). Zwei weitere Gebiete (Aebisholz West-Moosmatt, Oensingen und Neufeld, Kestenholz) werden in die Abstimmungskategorie Zwischenergebnis und ein drittes (Moosmatt-Ebnet, Kestenholz/Oensingen) in die Abstimmungskategorie Vororientierung aufgenommen.

In Gunzgen und Boningen reicht der Kies im Gebiet Forenban noch bis ins Jahr 2027. Deshalb sollen im kantonalen Richtplan Erweiterungsgebiete planerisch gesichert werden: Das Gebiet Hard-Usserban Ost (Härkingen/Fulenbach) wird festgesetzt und die Gebiete Hard Südwest und Hard (Härkingen) sowie Usserban West (Härkingen) werden in die Abstimmungskategorie Zwischenergebnis aufgenommen.

Diese Änderungen erfordern ein Anpassungsverfahren des kantonalen Richtplans. Die Pläne liegen nun öffentlich auf. Die öffentliche Auflage dauert bis am 18. September 2018. Die Unterlagen können beim Bau- und Justizdepartement und beim Amt für Raumplanung in Solothurn sowie für die Kiesgrube Aebisholz bei den Gemeindeverwaltungen Kestenholz und Oensingen und für den Kiesabbau Hard-Usserban bei den Gemeindeverwaltungen Härkingen und Fulenbach eingesehen werden. Die Dokumente sind auch im Internet verfügbar. 

>> Öffentliche Auflage

 

Bild: In Fulenbach reicht der Kiesabbau bis hinter das bekannte Waldhaus. (Grafik arp.so.ch)

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