Die Theaterformation fe-m@il nimmt nach 2007 in diesem Jahr die erfolgreiche musikalisch inszenierte Lesung „Yentl“ wieder auf. Am Samstag, 15. November, gastiert sie damit auch in Grenchen, im Girardsaal Bachtelen.

mgt.

Bild zVg.

„Yentl“ wurde vor allem bekannt durch den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1983, in welchem Barbara Streisand das jüdische Mädchen Yentl spielt, welches sich als Mann verkleidet, um an einer Talmudschule studieren zu können. Nach den Vorschriften im orthodoxen Judentum waren an diesen Schulen nur Knaben zugelassen. Die Geschichte, die der Film erzählt und auch die Bühnenfassung von fe-m@il aufnimmt, stammt ursprünglich aus der Feder des Nobelpreisträgers Isaac B. Singer und ist eigentlich die Geschichte einer frühen Frauenemanzipation und Selbstverwirklichung.

Yentl ist eine Absage an den Fundamentalismus jeder Art und insofern äusserst aktuell. Die musikalisch inszenierte Lesung von Tanja Baumberger (Gesang und Lesung) mit Marlis Walter (Klavier), Anna Katharina Trauffer (Violoncello) und Liliane Fluri (Violine) ist eine berührende, packende Story mit berauschenden Liedern.

Grenchen, Girardsaal Bachtelen, Samstag, 15. November, 20.00 Uhr

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