Die grenzenlose Willkommenskultur treibt immer kuriosere Blüten: Der Fussballclub Zürich gewährt pauschal allen Asylanten Gratis-Eintritte – während jeder andere Bürger für sein Ticket normal bezahlt. Sie glauben das nicht? Doch, es ist Realität!

von sifa Schweiz

Auf der Internetseite des FC Zürich können Sie sich selbst davon überzeugen: www.fcz.ch/de/ticketing/super-league.htm (Stand: 14.05.2016). Der Fussballclub schreibt wörtlich:

«Der FC Zürich gewährt Asylsuchenden und Flüchtlingen gratis Eintritt zu allen Heimspielen in der Raiffeisen Super League im Stadion Letzigrund. Tickets für die Sektoren D27 bis D31 sind gegen Vorweisen der Ausweise N-, F- oder B-Flüchtling an der Kasse 5 an der Badenerstrasse erhältlich.»

Es wird nicht einmal Rücksicht darauf genommen, wie sich ein Asylsuchender hierzulande benimmt und ob er überhaupt gemäss Genfer Konvention einen berechtigten Grund hat, in der Schweiz zu sein. Denn auch sog. «Vorläufig Aufgenommene» (Flüchtlingsstatus F) erhalten Gratis-Eintritt. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) definiert den Flüchtlingsstatus F übrigens wie folgt: «Vorläufig Aufgenommene sind Personen, die aus der Schweiz weggewiesen wurden, wobei sich aber der Vollzug der Wegweisung als unzulässig (Verstoss gegen Völkerrecht), unzumutbar (konkrete Gefährdung des Ausländers) oder unmöglich (vollzugstechnische Gründe) erwiesen hat.»

Auch wenn selbstverständlich jeder private Verein, der keine Staatsgelder erhält, tun und lassen kann, was er will – jeder Schweizer, der auf das Geld schauen muss, fühlt sich ob solcher Ungleichbehandlung doch «versecklet». Denn wo bleiben etwa die Gratis-Eintritte für gut qualifizierte Über-50-Jährige, die von der Wirtschaft gnadenlos ausgesondert werden und zu Tausenden in der Sozialhilfe landen, obwohl sie Tag für Tag Bewerbungen schreiben? Wo bleiben Gratis-Eintritte für arme Schweizer Familien?

Bürger sind empört

Als die sifa ("Sicherheit für alle") in den sozialen Medien über die Aktion des FC Zürich berichtete, zeigten sich unzählige Bürger empört. Hier eine Auswahl der Reaktionen aus der Bevölkerung:

«Integrieren heisst nicht, dass wir machen, was sie wollen, sondern, dass sie auch lernen, etwas dazu beizutragen und wenn es auch nur 5 Franken [für ein Ticket, Anm. d. Red.] sind. Sie bekommen Sackgeld, das sie dann einfach anders verbrauchen.»

«Integration heisst nicht, 'alles bekommen, wofür ein Bürger zahlen muss‘. Integration heisst, unsere Kultur, Sprache, Mentalität anbieten (Kurse, Jugendtreff, Pfadi etc.) und im Gegenzug muss der zu Integrierende diese Angebote wahrnehmen und dran teilhaben können/wollen.»

«Internet wird zahlt, Handyrächnig, ÖV-Billet, und, und, und. Sind das Grundbedürfniss? Nei, sinds ned. Allso selleds au sälber zahle!»

«Ich muäs für das [den Preis eines Tickets, Anm. d. Red.] 2 Stund go schaffe dasi miär es Ticket cha leischtä ja Bravo !!! Möchet nur so wiiter, hoffentli stigeder ab!»

Martina Bircher, SVP-Gemeinderätin aus Aarburg und bis anhin treuer Fan des FCZ, schrieb dem FC Zürich eine E-Mail, welche den Nagel wohl auf den Kopf trifft. Das E-Mail können Sie im vollen Wortlaut nachlesen. Wir publizieren es mit der freundlichen Genehmigung von Martina Bircher: (zum Vergrössern bitte auf die obige Grafik klicken)

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